Weltzeituhr am Alexanderplatz in Berlin
Wählen Sie Ihre Nutzung

Fragen zum Motiv, Nutzung, Technik & mehr
Wer hat die Weltzeituhr am Alexanderplatz entworfen und wann wurde sie eingeweiht?
Die Weltzeituhr am Alexanderplatz wurde von Erich John entworfen und am 1. Oktober 1969 im Zuge der Umgestaltung des Platzes in Ost-Berlin eingeweiht. Der zylindrische Ziffernring zeigt die Uhrzeit in 148 Städten weltweit über 24 Zeitzonen. Das Armillarsphären-Modell auf der Spitze symbolisiert das Sonnensystem und ist heute eines der bekanntesten Wahrzeichen Berlins.
Wie kann dieses Foto verwendet werden?
Dieses Stockfoto steht auf Kataloop unter einer redaktionellen Lizenz zur Verfügung. Es eignet sich beispielhaft für Reisemagazine, Stadtführer, Nachrichtenartikel über Berlin oder Beiträge zur deutschen Geschichte und Stadtentwicklung. Auch Bildungsmedien, die DDR-Architektur oder globale Zeitzonen thematisieren, können von diesem authentischen Analogfoto profitieren. Die hohe Auflösung von 3288 x 4906 Pixeln erlaubt dabei großformatige redaktionelle Verwendung.
Welche Atmosphäre vermittelt dieses Foto?
Der belebte Platz mit seiner Menschenmenge erzeugt ein Gefühl von urbanem Alltag und internationalem Trubel. Die gelben Ziffern der Weltzeituhr setzen einen warmen Farbakzent im sonst neutralen Stadtbild. Das analoge Filmkorn verleiht der Szene eine zeitlose, dokumentarische Qualität, die weniger poliert wirkt als digitale Aufnahmen und dadurch Authentizität vermittelt.
Womit wurde dieses Foto aufgenommen?
Aufgenommen mit einer Minolta X-700 und dem Makinon Auto 135mm f/2.8, zeigt dieses Bild, wie das Teleobjektiv die Weltzeituhr aus der Menge heraushebt und dabei die Passanten im Vordergrund komprimiert darstellt. Die X-700 ist eine vollautomatische SLR der frühen 1980er mit präziser Belichtungsautomatik. Das 135mm-Tele eignet sich besonders für belebte Stadtplätze, da es Distanz schafft und natürliche Szenen ohne Verzerrung einfängt.
Welchen visuellen Stil oder Trend zeigt dieses Foto?
Analogfotografie erlebt in der Streetfotografie eine klare Wiederbelebung: Filmkorn und reduzierte Farbpalette gelten als Gegenentwurf zur übersättigten Smartphone-Ästhetik. Gleichzeitig spiegelt das Motiv einen gesellschaftlichen Fokus auf öffentliche Räume und kollektive Alltagserfahrungen wider. Die Weltzeituhr als Symbol für Globalisierung und Vernetzung passt dabei zu aktuellen Debatten über internationale Mobilität und urbane Identität.
Direkt am Fuß des Berliner Fernsehturms gelegen, ist die Weltzeituhr eines der meistfotografierten Objekte der Hauptstadt. Wie auf diesem Analogfoto gut zu erkennen, zeigt das zylindrische Zifferband mit seinen gelb leuchtenden Zahlen die Uhrzeiten von Städten rund um den Globus. Die umlaufende Sphäre aus Metallringen macht sie zu einem markanten Designobjekt aus DDR-Zeiten, das bis heute täglicher Treffpunkt für Hunderttausende Berliner und Besucher ist.
Als Bundeshauptstadt vereint Berlin Geschichte, Subkultur und internationale Offenheit auf einzigartige Weise. Der Bezirk Mitte, in dem dieser Schnappschuss entstand, verbindet Ost- und Westberliner Identität: Vom Alexanderplatz aus erreicht man zu Fuß das Nikolaiviertel, die Museumsinsel und den Hackeschen Markt. Berlins Straßenleben ist dicht, divers und wandlungsfähig, was es zu einem bevorzugten Motiv für Streetfotografen und Dokumentaristen macht.

