Mandarinente schwimmt im Tegeler Fließ, Berlin
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Warum ist das Gefieder des männlichen Mandarinerpels so farbenprächtig?
Das auffällige Gefieder des Mandarinerpels dient der sexuellen Selektion: Leuchtende Farben, aufgestellte Segelfedern und markante Gesichtsmuster sollen Weibchen im Balzverhalten anziehen. Außerhalb der Brutzeit wechseln Männchen in ein unscheinbareres Schlichtkleid. Die Art stammt ursprünglich aus Ostasien, hat sich aber in Europa als verwilderte Population etabliert.
Wie kann dieses Foto verwendet werden?
Dieses Stockfoto ist bei Kataloop für die kommerzielle Nutzung lizenzierbar. Mit 5744 x 3829 Pixeln eignet es sich für großformatige Druckanwendungen wie Naturkalender, Magazinstrecken oder Ausstellungsdrucke ebenso wie für digitale Kanäle. Beispielhaft denkbare Einsatzbereiche sind Umweltkampagnen, Naturschutzorganisationen, Tierparks, ornithologische Publikationen oder redaktionelle Beiträge über Berliner Stadtökologie.
Welche Atmosphäre vermittelt dieses Foto?
Das kräuselnde braune Wasser bildet einen ruhigen, fast abstrakten Hintergrund, aus dem das leuchtende Gefieder des Erpels klar hervortritt. Die Szene wirkt konzentriert und unaufgeregt zugleich: kein Ufer, keine Vegetation, nur der Vogel und das Wasser. Das erzeugt eine fokussierte Stille, die Naturnähe und Beobachtung assoziiert, ohne sentimental zu wirken.
Womit wurde dieses Foto aufgenommen?
Das feine Gefiederdetail dieser Mandarinente entstand mit der Sony ILCE-1 und dem FE 85mm F1.4 GM. Der 50-Megapixel-Sensor der Alpha 1 liefert bei dieser Auflösung von 5744 x 3829 Pixeln auch bei Freisteller auf kräuselndem Wasser gestochen scharfe Ergebnisse. Das 85-mm-Objektiv ermöglicht einen diskreten Aufnahmeabstand, ohne das Tier zu stören, während die Offenblende das Wasser im Hintergrund weich zeichnet.
Welchen visuellen Stil oder Trend zeigt dieses Foto?
Stadtökologie und Artenvielfalt im urbanen Raum sind aktuell stark nachgefragte Themen in der Bildkommunikation. Bilder, die Wildtiere nicht in isolierter Studiooptik, sondern authentisch in ihrem natürlichen Lebensraum zeigen, entsprechen dem Trend zu ehrlicher Naturdarstellung. Die Mandarinente als Berliner Wildtier-Fund verbindet Lokalbezug mit globalen Debatten über Biodiversitätsverlust und Naturschutz.
Das Tegeler Fließ durchzieht den Berliner Norden als naturnahes Fließgewässer und gehört zu den artenreichsten Biotopen der Stadt. Wie dieses Foto eindrücklich zeigt, bietet der Bach seltenen Wasservögeln wie der Mandarinente einen Lebensraum direkt vor den Toren der Metropole. Umgeben von Erlen und Weiden verbindet das Fließ Moorwiesen, Röhrichtflächen und lichte Mischwälder zu einem zusammenhängenden Naturschutzgebiet.
Rothaarige Katze im natürlichen Lebensraum am Tegeler Fließ, Berlin
Stockente im Naturschutzgebiet Tegeler Fließ, Berlin
Rote Fußgängerampel in der Dämmerung am Tegeler Fließ
Berlin überrascht immer wieder mit Natur mitten im urbanen Raum. Neben den bekannten Parks wie dem Tiergarten oder dem Grunewald beherbergt die Hauptstadt zahlreiche Schutzgebiete, in denen sich Wildtiere ungestört entfalten können. Wer abseits von Museumsinsel und Alexanderplatz unterwegs ist, findet in den Randbezirken Berlins Wasserwege, Seen und Wälder, die nicht nur Erholungssuchende, sondern auch Naturfotografen aus ganz Europa anziehen.

